Camping im Coronajahr 2021 besonders beliebt


Mehrere Wohnmobile auf einem Campingplatz. Eine Frau hängt Wäsche auf. Camping-Urlaub boomt in der Corona-Zeit. Gut geschützt mit einer Camping-Reiseversicherung und CDW-Versicherung der ERGO.

RÜCKBLICK 2020 & REISETREND 2021

Pandemiejahr macht Camping besonders beliebt

Bereits in den vergangenen Jahren erfreute sich Camping steigender Beliebtheit. Die Corona-Pandemie hat diesen Trend 2020 ordentlich befeuert. Laut CIVD und FUR wird diese Entwicklung auch 2021 weiterhin anhalten.

 

Camping gefällt immer mehr Menschen. Das sehen alteingesessene Camperinnen und Camper bereits seit einigen Jahren an den gut besuchten Campingplätzen. Nun lässt sich das auch mit Zahlen belegen.

 

Im Jahr 2020 wurden zwischen Januar und Dezember 29.148 neue Wohnwagen zugelassen. Ein Wert, den es in Deutschland zuletzt im Jahr 1994 gab. Dies entspricht einem Plus von 8,2 Prozent im Vorjahresvergleich. Damit ist 2020 das siebte Jahr mit Anstieg in Folge. "Caravaning steht für vielfältige und selbst bestimmte Urlaubsgestaltung und ist daher für immer mehr Menschen attraktiv", sagt Daniel Onggowinarso, Geschäftsführer des Caravaning Industrie Verbandes e.V. (CIVD).

 

Noch beliebter als Caravans sind Reisemobile. 2020 erreichten die Neuzulassungen von Reisemobilen mit 78.055 Fahrzeugen einen neuen Bestwert. Im Vorjahresvergleich entspricht dies sogar einem Wachstum von 44,8 Prozent.

 

Nimmt man Wohnwagen und Reisemobile zusammen, wurden 107.203 Freizeitfahrzeuge im Jahr 2020 deutschlandweit neu zugelassen. Das ist zusammen ein Plus von 32,6 Prozent im Vergleich zu 2019.

 

"Die Pandemie hat grundsätzliche und langfristige Entwicklungen im Tourismus wie Nachhaltigkeit, regionales und individuelles Reisen oder den Trend zurück in die Natur beschleunigt. Wegen der besonderen Eignung von Caravaning für diese Kundenbedürfnisse und die aktuelle Situation dürfte sich das Wachstum der Neuzulassungen 2021 fortsetzen", so Onggowinarso.

Corona beeinflusst auch 2021 die Wahl des Urlaubsziels

Ähnlich gute Aussichten für die Campingbranche sieht die Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR) e.V. im Rahmen ihrer Reisetrendanalyse 2021 voraus. Denn laut FUR rücken im Jahr 2021 wieder Urlaubsziele in der Nähe in den Fokus, die möglichst mit dem eigenen Fahrzeug erreichbar sind und genügend Abstand zu anderen Menschen ermöglichen. Wohnwagen und Camping sind für diese Art des Urlaubs mit Social-Distancing prädestiniert.

 

Wie bereits 2020 sind Flug- und Fernreisen für die Mehrheit der Befragten in diesem Jahr weiterhin keine Option. Aufgrund der angespannten Lage erwarten Urlauberinnen und Urlauber von Anbietern Flexibilität und Kulanz bei der Buchung sowie auch angemessene Hygiene- und Sicherheitskonzepte vor Ort. Alles äußere Faktoren, die beim Camping mit dem eigenen Fahrzeug von Einzelpersonen leichter selbst steuerbar sind, als etwa beim Urlaub im All-inclusive-Hotel mit Flug.

 

Weiter hat die Studie ergeben, dass die Urlaubslust insgesamt mit 51% (Vorjahr 57%) leicht gesunken ist. Im Vergleich zum Jahr 2019 ist 2021 mit einer Dämpfung der touristischen Nachfrage zu rechnen. Gründe hierfür sind vor allem Restriktionen im Zusammenhang mit der Eindämmung des Corona-Virus. Weitere Ursachen seien wirtschaftlicher Natur oder weil die Reiselust abhanden gekommen ist.

 

Insgesamt stellt die Forschungsgemeinschaft aber, trotz aller Umstände, eine positive Prognose für das Reisejahr 2021. Besonders rosige Aussichten sind es fürs Camping, wie es auch die aktuellen Zulassungszahlen von Freizeitfahrzeugen unterstreichen.

 

FAZIT

Es zeichnet sich bereits seit einigen Jahren ab: Camping wird gesamtgesellschaftlich positiver wahrgenommen. Insbesondere junge Menschen entdecken die Urlaubsform für sich. Man kann nur hoffen, dass die Infrastruktur fürs Camping entsprechend mitwächst und es genügend Campingplätze für all die neuen Campingfans gibt.


Campingurlaub vom Feinsten: Frau sitzt entspannt auf einem Campingstuhl vor ihrem Wohnwagen im Wald. Die Sonne scheint zwischen die Bäume.


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